Türkische Gericht annulliert Museumsstatus der Hagia Sophia
Das Oberste Verwaltungsgericht der Türkei hat den Weg zur Nutzung der weltberühmten Hagia Sophia in Istanbul als Moschee freigemacht. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Freitagnachmittag meldete, annullierten die Richter des Staatsrats den seit den 1930er Jahren bestehenden Status eines Museums für den Kuppelbau aus dem 6. Jahrhundert. Stattdessen könne die Hagia Sophia, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählt, wieder für religiöse Zeremonien genutzt werden, hieß es in der Gerichtsentscheidung.
