Erzbischof Schick: Kirche steht Frauen in Not bei

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat Gewalt gegen Frauen und Kinder als ein „schreckliches Übel“ bezeichnet. Um häusliche Gewalt zu überwinden, müssten Frauen gestärkt werden in ihrem Selbstbewusstsein und in ihrer Wehrhaftigkeit, erklärte Schick am Dienstag in Bamberg.

Hagia Sophia: Möge es ein Ort des Friedens und des Dialogs sein

Die Geschichte der Basilika der Hagia Sophia, die nach der Eroberung Konstantinopels zu einer Moschee, dann zu einem Museum, dann wieder zu einer Moschee wurde, zieht sich durch die Jahrhunderte, um der Menschheit die Notwendigkeit zu vermitteln, den Weg der Liebe und des Friedens für alle zu finden.

Schweiz: Kirchen rufen zur Reform der globalen Finanzen auf

Die Covid-19-Pandemie hat die Welt in eine beispiellose Krise gestürzt. Um daraus hervorzugehen, haben mehrere christliche Kirchen an die G20-Staaten geschrieben und eine Reform des internationalen Finanzsystems bis hin zum Schuldenerlass gefordert.

Wir gratulieren: 65. Weihetag von Pfarrer Ferdinand Kohl

Foto: Pfarrer Kohl und Pfarrer Killian (+ 28.11.2017) bei einem der früheren Besuche aus Rastatt in Bretnig. 

Seit der Wende verbindet die Zwölf-Apostel-Gemeinde in Rastatt und die Gemeinden in Bretnig und Umgebung (Bistum Dresden-Meißen) eine schöne Freundschaft. Initiiert wurde die Partnerschaft damals vom Ehepaar Kahlert und bis heute finden jährliche Begegnungen und Besuche statt. Nun darf der frühere Pfarrer der Michaelsgemeinde in Bretnig sein Eisernes Priesterjubiläum begehen und eine Gruppe aus Rastatt wird mit Pfarrer Ralf Dickerhof nach Klingenthal fahren, um dort am Freitag, 17. Juli, dem 65. Weihetag, den Festgottesdienst mitzufeiern. Pfarrer Dickerhof wurde vom Jubilar gebeten, die Festpredigt zu halten. Die Zwölf-Apostel-Gemeinde wünscht Pfarrer Kohl alles Gute, weiterhin viel Freude an seinem Dienst und die nötige Gesundheit, um für die Menschen da zu sein. Gerne wollen wir die Partnerschaft weiter pflegen und weitertragen.

Anbei ein Artikel zum Jubiläum aus dem Dresdener Bistumsblatt „Tag des Herrn“. 

Bericht vom Bistum Dresden Meissen.de – 65 Jahre im Dienst am Evangelium

 

D: Alle vier Foren des Synodalen Wegs sind jetzt startklar

Ab sofort sind alle vier Foren des Synodalen Wegs voll arbeitsfähig. Als letzte Arbeitsgruppe wählte das Forum zu priesterlicher Lebensform mit dem Münsteraner Bischof Felix Genn und Stephan Buttgereit, Generalsekretär des SKM-Fachverbandes für Menschen am Rande, zwei Vorsitzende. Das gaben die Organisatoren am Dienstag in Bonn bekannt.

Italien: Sexuelle Neigung gehört zur Identität, sagt Kardinal

Erst wenn die Kirche „wirklich damit beginnt, die Menschen so anzusehen, wie Gott es tut, dann werden sich auch homosexuelle Menschen so wie alle anderen als natürlicher Teil der kirchlichen Gemeinschaft fühlen“. Das schreibt der Erzbischof von Bologna, Kardinal Matteo Zuppi, im Vorwort eines neuen Buches mit dem Titel „Kirche und Homosexualität“.

25 Jahre Völkermord von Srebrenica: Nuntius überbringt Papstbotschaft

Beim Gedenken zum 25. Jahrestag des Völkermords an den Muslimen von Srebrenica hat der Apostolische Nuntius in Bosnien und Herzegowina, Erzbischof Luigi Pezzuto, eine Botschaft von Papst Franziskus überbracht. Das berichtet das Portal „nedjela.ba“.

Vatikan/Schweiz: Dialog mit Weltkirchenrat per Video fortgesetzt

Der Dialog der katholischen Kirche und des weltweiten Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) ist unter Corona-Einschränkungen fortgesetzt worden. Wie aus einem im Vatikan und in Genf veröffentlichten gemeinsamen Kommuniqué hervorgeht, tagte der Exekutivausschuss der Gemeinsamen Arbeitsgruppe (JWG) der römisch-katholischen Kirche und des Weltkirchenrats bereits am 6. Juli in einer Videokonferenz.

Papst: „Wir werden nach unserem Mitleid gerichtet werden“

Ausgehend vom Tagesevangelium nach Matthäus (vgl. Mt 11, 20-24) hat Papst Franziskus in seinem Tagestweet die Bedeutung des Jüngsten Gerichts in Erinnerung gerufen. Es gehe nicht um „unsere Ideen“ sondern um das, was wir getan haben.

Polen: Es waren Wahlen zwischen Stadt und Land

Polens wiedergewählter Präsident Andrzej Duda hat das Nationalheiligtum, das Paulinerkloster in Tschenstochau (Czestochowa) mit der Schwarzen Madonna, besucht und für seine zweite Amtszeit gebetet. Der nationalkonservative Politiker hatte die Stichwahl vom Sonntag laut dem am Montagabend bekanntgegebenen Endergebnis mit knapp 51 Prozent der Stimmen gegen den liberalen Herausforderer Rafal Trzaskowski gewonnen.