Die Städte Ostrov und Rastatt feierten 35 Jahre Städtepartnerschaft
Kirchengemeinde St. Alexander zu Besuch in Ostrov.
Das jüngste Treffen fand vom 19. bis 21. Juni 2026 in Ostrov statt. Das Projekt wurde vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gefördert. Das Treffen wurde in Zusammenarbeit mit der Römisch-katholischen Pfarrei Ostrov, der Römisch-katholischen Kirchengemeinde St. Alexander Rastatt und der Stadt Ostrov durchgeführt.
Die Städte Ostrov und Rastatt feierten 35 Jahre Städtepartnerschaft
Die gemeinsame Geschichte der Städte Ostrov und Rastatt begann bereits im Jahr 1690, als die letzte sachsen-lauenburgische Prinzessin Franziska Sibylla Augusta, die in Ostrov lebte, den badischen Markgrafen Ludwig Wilhelm heiratete.
Eine entscheidende Vertiefung der Beziehungen erfolgte mit der Unterzeichnung des Städtepartnerschaftsvertrages am 22. Februar 1991 im Lustschloss (Letohrádek) in Ostrov sowie am 4. April 1991 im Ahnensaal des Rastatter Schlosses. Maßgeblicher Initiator der Städtepartnerschaft war der damalige Oberbürgermeister von Rastatt, Prof. Dr. h. c. Franz J. Rothenbiller. Für Ostrov unterzeichnete den Vertrag der erste Bürgermeister nach der Samtenen Revolution, Josef Václav Nečas, der uns leider im Juni dieses Jahres für immer verlassen hat.Mit der Städtepartnerschaft war von Anfang an auch eine enge Zusammenarbeit der beiden Kirchengemeinden verbunden. Aufgrund der langjährigen guten Beziehungen sind beide Seiten daran interessiert, diese Zusammenarbeit fortzusetzen. Dabei spielen die gegenseitigen Begegnungen der Gemeindemitglieder eine zentrale Rolle.
Fast 50 Gäste besichtigten nach ihrer Ankunft in Begleitung des Bürgermeisters der Stadt Ostrov, Pavel Čekan, das Schloss mit der Ausstellung „Der Schlossgarten im Wandel der Zeit“, die eng mit der gemeinsamen Geschichte beider Städte verbunden ist. Am Abend fand im renovierten Kulturhaus ein festlicher Gesellschaftsabend statt. Seitens der Stadt Ostrov nahm die stellvertretende Bürgermeisterin Pavlína Lišková teil. Zu den Ehrengästen gehörten außerdem die Vertreter der beiden Kirchengemeinden, Pater Milan Geiger und Pater Ulrich Stoffers, die Sachbearbeiterin für Veranstaltungsplanung und Städtepartnerschaften der Stadt Rastatt, Evelyne Kientz, sowie Heinz Marsetz, Mitglied des Ausschusses für Städtepartnerschaften. In ihren Grußworten blickten die Redner auf die erfolgreiche Zusammenarbeit der vergangenen Jahre zurück, würdigten die Persönlichkeiten, die sich seit vielen Jahren für die Organisation gemeinsamer Veranstaltungen im Rahmen der Städtepartnerschaft engagieren, und brachten den Wunsch zum Ausdruck, die Kontakte und den Erfahrungsaustausch auch künftig fortzusetzen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Pavlína Lišková überreichte Evelyne Kientz eine vom Bürgermeister Pavel Čekan unterzeichnete Gedenkurkunde. Kurz vor dem Abschluss der Veranstaltung traf auch Bürgermeister Pavel Čekan ein und überbrachte die erfreuliche Nachricht, dass die Stadt Ostrov im Wettbewerb „Bauwerk des Jahres der Region Karlsbad“ mit zwei Auszeichnungen geehrt worden war.
Die gemeinsame Geschichte der Städte Ostrov und Rastatt begann bereits im Jahr 1690, als die letzte sachsen-lauenburgische Prinzessin Franziska Sibylla Augusta, die in Ostrov lebte, den badischen Markgrafen Ludwig Wilhelm heiratete.
Eine entscheidende Vertiefung der Beziehungen erfolgte mit der Unterzeichnung des Städtepartnerschaftsvertrages am 22. Februar 1991 im Lustschloss (Letohrádek) in Ostrov sowie am 4. April 1991 im Ahnensaal des Rastatter Schlosses. Maßgeblicher Initiator der Städtepartnerschaft war der damalige Oberbürgermeister von Rastatt, Prof. Dr. h. c. Franz J. Rothenbiller. Für Ostrov unterzeichnete den Vertrag der erste Bürgermeister nach der Samtenen Revolution, Josef Václav Nečas, der uns leider im Juni dieses Jahres für immer verlassen hat.Mit der Städtepartnerschaft war von Anfang an auch eine enge Zusammenarbeit der beiden Kirchengemeinden verbunden. Aufgrund der langjährigen guten Beziehungen sind beide Seiten daran interessiert, diese Zusammenarbeit fortzusetzen. Dabei spielen die gegenseitigen Begegnungen der Gemeindemitglieder eine zentrale Rolle.
Fast 50 Gäste besichtigten nach ihrer Ankunft in Begleitung des Bürgermeisters der Stadt Ostrov, Pavel Čekan, das Schloss mit der Ausstellung „Der Schlossgarten im Wandel der Zeit“, die eng mit der gemeinsamen Geschichte beider Städte verbunden ist. Am Abend fand im renovierten Kulturhaus ein festlicher Gesellschaftsabend statt. Seitens der Stadt Ostrov nahm die stellvertretende Bürgermeisterin Pavlína Lišková teil. Zu den Ehrengästen gehörten außerdem die Vertreter der beiden Kirchengemeinden, Pater Milan Geiger und Pater Ulrich Stoffers, die Sachbearbeiterin für Veranstaltungsplanung und Städtepartnerschaften der Stadt Rastatt, Evelyne Kientz, sowie Heinz Marsetz, Mitglied des Ausschusses für Städtepartnerschaften. In ihren Grußworten blickten die Redner auf die erfolgreiche Zusammenarbeit der vergangenen Jahre zurück, würdigten die Persönlichkeiten, die sich seit vielen Jahren für die Organisation gemeinsamer Veranstaltungen im Rahmen der Städtepartnerschaft engagieren, und brachten den Wunsch zum Ausdruck, die Kontakte und den Erfahrungsaustausch auch künftig fortzusetzen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Pavlína Lišková überreichte Evelyne Kientz eine vom Bürgermeister Pavel Čekan unterzeichnete Gedenkurkunde. Kurz vor dem Abschluss der Veranstaltung traf auch Bürgermeister Pavel Čekan ein und überbrachte die erfreuliche Nachricht, dass die Stadt Ostrov im Wettbewerb „Bauwerk des Jahres der Region Karlsbad“ mit zwei Auszeichnungen geehrt worden war.
An dem geselligen Abend nahmen mehr als einhundert Gäste aus Ostrov und Rastatt teil, die die Veranstaltung sichtlich genossen. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Jazzorchester Swing Melody.
Am folgenden Tag stand für die Gäste zunächst ein Besuch in Karlsbad (Karlovy Vary) auf dem Programm. Dort besichtigten sie das Kaiserbad sowie die Kirche St. Maria Magdalena einschließlich ihrer unterirdischen Gewölbe. Anschließend nahmen sie am Stadtfest „Tag für Ostrov“ teil. Den Abend beschloss ein geselliges Beisammensein im Pfarrgarten, an dem rund einhundert Gemeindemitglieder aus beiden Städten sowie weitere Gäste teilnahmen.
Der Abschlusstag des Treffens begann mit einem gemeinsamen deutsch-tschechischen Gottesdienst. Anschließend besuchten die Teilnehmer das Klosterareal, wo sie in Begleitung des Bürgermeisters das Videomapping in der Gruftkapelle St. Anna besichtigten. Nach einem kurzen Rundgang durch das Becherovka-Museum in Karlsbad traten die Gemeindemitglieder aus Rastatt die Heimreise an.
Während der gemeinsamen Gespräche entstanden zahlreiche Ideen für weitere Formen der Zusammenarbeit – genau darin liegt der eigentliche Sinn dieser Begegnungen. Die nächste Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch bietet sich bereits bei der gemeinsamen Teilnahme mit einem Stand auf dem Rastatter Weihnachtsmarkt.
Am folgenden Tag stand für die Gäste zunächst ein Besuch in Karlsbad (Karlovy Vary) auf dem Programm. Dort besichtigten sie das Kaiserbad sowie die Kirche St. Maria Magdalena einschließlich ihrer unterirdischen Gewölbe. Anschließend nahmen sie am Stadtfest „Tag für Ostrov“ teil. Den Abend beschloss ein geselliges Beisammensein im Pfarrgarten, an dem rund einhundert Gemeindemitglieder aus beiden Städten sowie weitere Gäste teilnahmen.
Der Abschlusstag des Treffens begann mit einem gemeinsamen deutsch-tschechischen Gottesdienst. Anschließend besuchten die Teilnehmer das Klosterareal, wo sie in Begleitung des Bürgermeisters das Videomapping in der Gruftkapelle St. Anna besichtigten. Nach einem kurzen Rundgang durch das Becherovka-Museum in Karlsbad traten die Gemeindemitglieder aus Rastatt die Heimreise an.
Während der gemeinsamen Gespräche entstanden zahlreiche Ideen für weitere Formen der Zusammenarbeit – genau darin liegt der eigentliche Sinn dieser Begegnungen. Die nächste Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch bietet sich bereits bei der gemeinsamen Teilnahme mit einem Stand auf dem Rastatter Weihnachtsmarkt.
Gruppenfoto vor dem Kaiserbad in Karlovy Vary.
