Kindergarten Heilig Kreuz

Willkommen im Kindergarten Heilig Kreuz in Rastatt, Rheinau. In unserer Einrichtung betreuen wir 105 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren. Träger der Einrichtung ist die Katholische Kirchengemeinde Rastatt. Unsere Einrichtung befindet sich in der Alt-Rheinau, umgeben von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern. Gegenüber befindet sich die Grundschule, ebenso ist unsere Einrichtung in der Nähe des Daimler-Benz Werkes.

Kontakt

Leitung: Ulrike Glatt

Buchenstraße 5
76437 Rastatt

Telefon (07222) 252 04
heilig.kreuz-kiga@kath-rastatt.de

Bürozeiten: Montag und Freitag 08:00 – 11:00

Konzeption

Die Konzeption des Kath. Kindergartens Hl. Kreuz Rastatt ist als PDF verfügbar.

Konzeption Kindergarten Heilig-Kreuz

Aktuelles

Hier können Sie die aktuellen Ausgabe der Kindergartenzeitung downloaden:

Kindergartenzeitung Oktober 2018

Betreuungszeiten

Regelgruppen Vormittags Mo – Do von 7.45 – 12.00
  Nachmittags Mo – Do von 14.00 – 16.45
    Freitags von 7.45 – 12.15
Verlängerte Öffnungszeit mit Mittagessen VÖ Gruppe Mo – Fr von 7.00 – 14.00
Ganztags mit Mittagessen   Mo – Fr von 7.00 – 17.00
Krippe   Mo – Fr von 7.00 – 14.00

Sollten Sie ausnahmsweise mal eine andere Betreuungszeit benötigen, können Sie diese, nach vorheriger Absprache mit uns, gegen einen Unkostenbeitrag in Anspruch nehmen.

Unter folgendem Link können Sie unser Ferienblatt mit Informationen zu den Ferientagen öffnen und herunterladen:

Ferienblatt 2018/2019 Download

Gruppen

In unserer Einrichtung befinden sich 6 Gruppen in 2 Krippengruppen, 2 Regelgruppen und VÖ Gruppen. Diese vier Gruppen werden von 10 Erzieherinnen betreut.

2 Krippengruppen
rote Pünktchen,
gelbe Pünktchen
à 10 Kinder 1 – 3 Jahre
1 Regelgruppen
Däumlingsgruppe
à 25 Kinder 3 – 6 Jahre
2 VÖ Gruppen
Koboldgruppe, Schlumpfgruppe
à 20 Kinder 3 – 6 Jahre
1 Ganztagesgruppe
RG, VÖ, GT, Zwergen
à 25 Kinder 3 – 6 Jahre

Elternbeitrag

Der Beitrag richtet sich nach der Anzahl der in der Familie lebenden Kinder unter 18 Jahren.
Aufstellung Elternbeiträge

Mahlzeiten

Im alltäglichen Tagesablauf ist für die Kinder die Essenszeit ein Ritual. Die Kinder haben die Möglichkeit entweder ein warmes Mittagessen, welches jeden Tag frisch und abwechslungsreich zubereitet wird oder das mitgebrachte Vesper, welches gesund und ausgewogen sein sollte, einzunehmen. Geliefert wird das warme Mittagessen von der evangelischen Kirchengemeide. Beim gemeinsamen Essen erleben die Kinder Gemeinschaft.

Monatlicher Essensbeitrag: 75,00 €

Aufnahmeverfahren

Der Kindergarten Heilig Kreuz kann sowohl von katholischen, als auch von Kindern, die einer anderen oder gar keiner Religion angehören, besucht werden. Wenn genügend Kapazität vorhanden ist, können Kinder im Laufe des ganzen Jahres aufgenommen werden. Wenn Sie sich für eine Platz in unsere Einrichtung interessieren dann:

  • können Sie telefonisch Kontakt zu uns aufnehmen unter der Nr. 07222/25204 und Sie bekommen Info über die Vorgehensweise.
  • Unsere Anmeldetage finden im Monat November statt, diese werden in der Tageszeitung und im Pfarrblatt veröffentlich. Sie können die Einrichtung besichtigen und Sie bekommen Info über das Konzept.
  • Sie können sich unverbindlich vormerken lassen.
  • Im Januar erhalten Sie eine Zu- oder Absage.
  • Bei einer Platzzusage werden Sie zu einem Aufnahmegespräch eingeladen, da können wir in einer angenehmen Atmosphäre alles Wichtige besprechen und Sie erhalten an einem Elternabend die Aufnahmeunterlagen.

Zur Anmeldung

Zeitlicher Ablauf des Aufnahmeverfahrens

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Ziele unserer Arbeit

Die Kinder werden:

  • Von uns als eigenständige Persönlichkeit anerkannt. Ihre Stärken und Schwächen werden gefördert.
  • Soziale Kompetenzen erwerben, Kontakte knüpfen, Konflikte selbstständig lösen, Freundschaften schließen.
  • Den Kindergartenalltag ihrem Entwicklungsstand entsprechend mitgestalten und sich damit auseinander setzen.
  • Religion und Glauben erfahren und die damit verbundenen Feste des kirchlichen Jahreskreises (unter Präsens der eigenen Familien) kennenlernen.

Sprachförderkonzept

1. Sprache allgemein & Sprachentwicklung

Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Mit Sprache können wir mit unseren Mitmenschen in Kontakt treten und über Sachthemen, Wünsche und Gefühle kommunizieren. Dies ist unerlässlich, um sich in ein soziales System einzufügen und Teil davon zu werden, was für uns Menschen ein Grundbedürfnis darstellt.
Die Sprachentwicklung beginnt schon im Säuglingsalter durch Interaktion mit den engsten Bezugspersonen und schreitet im Kleinkind- und Kindergartenalter in rasantem Tempo voran. In dieser Zeit wachsen die Anzahl der Kommunikationspartner sowie die Anforderungen an das Kind stark an.
Die sensible Kindergartenzeit, in der die Kinder wissbegierig sind und mit Begeisterung Neues lernen, nutzen wir, um sie in ihrer Sprachentwicklung fördernd zu begleiten.
Aufgrund der Tatsache, dass in unserem Kindergarten 70% der Kinder einen Migrationshintergrund haben und Deutsch als Zweitsprache erlernen, agieren wir hier besonders sensibel und intensiv, um diese Kinder beim Spracherwerb der korrekten deutschen Sprache zu unterstützen.
Wir arbeiten in den sprachlichen Bereichen Sprachverständnis, Wortschatz, Prosodie, Grammatik, phonologische Bewusstheit und Erzählfähigkeit – je nach Alter und Entwicklungsstand des Kindes.

2. Elternarbeit & Partizipation

Ein wichtiger Punkt für uns ist die Zusammenarbeit mit den Eltern. Wir bemühen uns unsere Arbeit transparent zu gestalten, den individuellen Hintergrund der Kinder zu berücksichtigen und für Fragen oder Sorgen der Eltern stets ein offenes Ohr zu haben. Hierfür nutzen wir individuelle Elterngespräche und Elternnachmittage /
-abende.
Für ebenso wichtig halten wir die Partizipation der Kinder. Das heißt, sie dürfen auch in der Sprachförderung mitentscheiden und eigene Ideen, Wünsche und Bedürfnisse äußern und miteinbringen z. B. Auswahl bei Bilderbüchern usw.

3 Beobachten und Dokumentieren & Sprachanlässe

Durch gezielte Beobachtung des Kindes stellen die Erzieherinnen und die Sprachförderkraft fest, wie sich die Kinder entwickeln und dokumentieren dies strukturiert anhand von Beobachtungsbögen. Hierzu dienen alle Sprachanlässe, die auch für die Sprachförderung genutzt werden. Diese durchziehen den kompletten Kindergartenalltag und beinhalten zum Beispiel folgende Situationen:

  • Begrüßung
  • An-/ Ausziehen
  • Stuhlkreis
  • Lieder, Verse
  • Bilderbuchbetrachtung
  • Hofzeit
  • Tischspiele
  • Freispiel
  • Erzählrunde
  • Bauecke
  • Essen
  • Zähne putzen uvm.

4. Material und Räume

Gelungene Sprachförderung kann im Prinzip in allen Situationen des Kindergartenalltags stattfinden. Alle Erzieherinnen sind sich dessen bewusst und nutzen die alltagsintegrierte Sprachförderung situationsgerecht.

Die Sprachförderkraft fördert Kinder mit Sprachförderbedarf jeden Tag in Kleingruppen sehr gezielt und intensiv. Es wird hierfür ein separater Intensivraum genutzt. Außerdem nutzt die Sprachförderkraft auch passende Alltagssituationen in den Gruppen, im Hof oder im Turnraum.
Es wird viel mit Bildkarten gearbeitet, um den passiven (verstehen) und aktiven (sprechen) Wortschatz zu erweitern. Weiterhin werden Ausmalbilder, Bildergeschichten, Bilderbücher, Memory, Puzzles, Tischspiele, Rollenspiele und freies Erzählen sowie Alltagssituationen und Metasprache (Sprechen über die Sprache selbst) für die Sprachförderung genutzt. Dabei werden das Sprachverständnis, der Wortschatz, die korrekte Grammatik, die korrekte Anwendung der Artikel (der, die, das), die korrekte Prosodie (Wortbetonung/ Sprachmelodie), die phonologische Bewusstheit (z.B. Silbenverständnis durch Silbenklatschen) und die Erzählfähigkeit trainiert.

5. U3-Bereich

Schon in der Krippe (Alter von 1 Jahr bis 3 Jahre) legen wir besonderes Augenmerk auf eine altersgemäße Sprachentwicklung.
Die Erzieherinnen kennen die Kinder in der Regel sehr gut und können durch ihre genaue Beobachtung und den Kontakt mit den Eltern sagen, ob ein Kind gezielte Sprachförderung braucht. Mit unseren Kleinen führt die Sprachförderkraft die Sprachförderung direkt beim Spielen durch. Das heißt, es wird ein Thema ausgesucht und in einer Spielsituation durch die Sprachförderkraft sprachlich gezielt und hochfrequent begleitet.

Beispiel1:
Thema: Bauernhoftiere
Situation: Bilderbuchbetrachtung
Die Sprachförderkraft benennt die Tiere sehr oft und deutlich in verschiedenen Sätzen, macht zusammen mit den Kindern die Tiergeräusche vor und nennt Eigenschaften dieser Tiere (Farbe des Fells, gibt Milch, legt Eier…)

Beispiel2:
Thema: Lebensmittel/ Küche
Situation: Spielküche
Die Sprachförderkraft führt zusammen mit den Kindern ein Rollenspiel durch und benennt vorher ausgesuchte Begriffe sehr oft und deutlich in verschiedenen Sätzen. „Wir kochen heute Nudeln. Da brauchen wir einen Topf für die Nudeln. Mmh lecker, Nudeln schmecken gut. Ich mag Nudeln mit Tomatensoße.“

6. Haltung der Fachkraft & Fazit

Zur Kernkompetenz „Sprache und Kommunikation“ möchten wir den Kindern von Anfang an verhelfen. Wir möchten ihnen somit einen „Sprachschatz“ mit auf den Weg geben, den ihnen keiner mehr nehmen kann.
Diese schöne und überaus wichtige Aufgabe möchten wir in Zusammenarbeit aller Beteiligten (Eltern, Gruppenerzieherinnen, Sprachförderkraft,…) meistern.

Die Beherrschung der Sprache, ist der Schlüssel für die gesellschaftliche Teilhabe und entscheidend für alle Lernprozesse auf dem weiteren Lebensweg der Kinder.

Weitere Angebote

Mit diesen Schwerpunkten werden den Kindern vielfältige Lern–, Spiel- und Erfahrungsmöglichkeiten angeboten, die den Kindern ein weitreichendes Lernen ermöglicht.

  • Individuelle Sprachförderung
  • Intensive Vorbereitung auf die Schule
  • Gruppenübergreifende Angebote nach den Entwicklungsfeldern des Orientierungsplans
  • Waldtage
  • Interessante, unterschiedliche Lern- und Spielinseln

Personelle Besetzung

In unserem Kindergarten arbeiten zur Zeit 12 Erzieherinnen und 2 Kinderpflegerinnen mit folgenden Qualifikationen und Schwerpunkten:

  • Leitung: Erzieherin mit der Qualifikation, Fachwirt im Sozialpädagogischen Bereich und Entspannungstraining
  • Im Krippenbereich: Erzieherinnen mit der Zusatzqualifikation für Kinder unter 3 Jahren
  • Im Kindergarten: Erzieherinnen mit den Schwerpunkten Sprache, Zahlenland, religiöse Bildung, musikalische Bildung und Experimentieren
  • Raumpflegerinnen: Frau Lehmann, Frau Panther
  • Hausmeisterin: Frau Ghender

Team