„Geist atmet in mir“ in Zwölf Apostel

Einen besonderen Gottesdienst erlebten alle, die sich in die katholische Zwölf-Apostel-Kirche einladen ließen, um die Messe „Geist atmet in mir“ zu hören, komponiert von Bettina M. Bene. Der Chor „Onde di cielo“, musikalisch begleitet von der Band „Sorgente viva“, führte die Komposition auf und die Gemeinde in der voll besetzten Zwölf-Apostel-Kirche war eingeladen, mitzusingen und mit einzustimmen, dazu ermuntert von Bettina Schlenkrich, der Dirigentin des gesamten Ensembles. Auch wenn sich die Komposition an der gängigen Messe orientiert, so sind die Texte doch neueren Datums und haben die Gläubigen unmittelbar angesprochen, verbunden mit der Musik, die die Texte wirkungsvoll unterstrich. Am Schluss des Gottesdienstes wurde allen Mitwirkenden nach den Dankesworten von Pfarrer Dickerhof lange und herzlich applaudiert und viele blieben auch noch im Anschluss, um weiteren Liedern zu lauschen. „Onde di cielo“ und „Sorgente viva“ selbst waren voll des Lobes dafür, wie das Ensemble aufgenommen wurde und wie die Gemeinde sich geöffnet für diese ganz andere musikalische Gestaltung.

Rückblick auf die Ministrantenfreizeit in Lenzkirch

Um auch mal Ferien von den Eltern zu genießen, waren 55 Ministranten in der letzten Sommerferienwoche an der diesjährigen Minifreizeit beteiligt. Diese fand im Haus Sonnhalde in Lenzkirch statt, nahe des Titisees. Geleitet wurde sie von Mitgliedern der Leiterrunde der Seelsorgeeinheit Rastatt. Bei jeder Minifreizeit haben wir immer ein Thema, das an einem Tag der Freizeit dann behandelt wird. Dieses Jahr hatten wir aber die Idee, das die ganze Woche ein Thema hat. Unser Thema war das Jahr einmal Falschrum zu erleben. Somit hatte fast jeder Tag einen Feiertag des Jahres. 

Am Ankunftstag war für großes Programm keine Zeit, weil zum ersten Mal alle Gemeinden dabei waren, und sich dadurch noch nicht alle kannten. Wir haben zum besseren Kennenlernen einige Vorstellungsspiele gemacht. Und nach dem Abendessen eine kleine Silvesterparty.

Dienstags war dann Weihnachten an der Reihe, wo die Kinder bei einem inszenierten Rollenspiel dem Weihnachtsmann helfen mussten, den Schlüssel für den Raum, in dem die Geschenke gelagert werden, zu finden. Dabei spielten die Leiter die Helfer des Weihnachtsmannes, die bestimmte Dinge von den Kindern verlangten, so dass diese Stück für Stück vorankamen. Abends feierten wir mit Pfarrer Dickerhof dann den Lager-Gottesdienst in der nahen Antoniuskapelle.

Am Mittwoch hatten wir einen Ausflug in den Steinwasenpark. Als die Kinder dann wieder zurückkamen, wurden sie von ausgehöhlten Kürbissen, Geistern und Spinnweben empfangen. Auch eine Nachtwanderung durfte nicht fehlen, wo bei es zwei Wege gab. Einmal den Einfachen, der nur eine Wanderung durch den Wald war, und dann den Gruselpfad, bei dem die Kinder, die sich trauten ihn zu gehen, von einigen Leitern erschreckt wurden. Donnerstags hatten die Kinder mal etwas Zeit auszuschlafen, und wurden von einem Brunch empfangen. Dann starteten die Vorbereitungen für den Bunten Abend, der eine echte Talente-Show darstellt. Freitags war das Thema Fasching, wo die Kinder am Vormittag eine 60-Minuten-Challenge (Herausforderung) machen mussten. Zum Beispiel ein Kartenhaus bauen aus Runden Bierdeckeln, eine Seife in Wasser auflösen oder auf Klopapier den Fußabdruck jedes Teilnehmers malen, ohne das es reißt. Abends wurde eine Disco veranstaltet, die immer das Ende der Freizeit symbolisiert. Samstags wurde nur noch abgebaut, aufgeräumt und geputzt, dass wir das Haus sauber übergeben konnten. Es war es eine lustige und aufregende Woche. – Marcel Klingenberg

Rom-Wallfahrt der Ministranten Rastatt

Nach vielen Spendenaktionen und Planungstreffen war es am Sonntagabend des 29. Juli endlich soweit: die fast 50 Personen große Gruppe der Ministranten aus Rastatt, unter der Leitung von Kaplan Frederik Reith, fuhr nach Rom. Nach ungefähr 14 Stunden Fahrt mit dem Bus kamen wir an unserem Hotel am Rand der Hauptstadt Italiens an. Kurz die Zimmer angeschaut und frisch gemacht und dann ging es schon direkt weiter in die Stadt mit einer Führung zu den bekanntesten Orten, welche man auf jeden Fall sehen muss.

Es folgte am nächsten Tag der Eröffnungsgottesdienst der Erzdiözese Freiburg in St. Paul vor den Mauern, der mit über 8.000 Messdienern gefeiert wurde. Gegen Nachmittag erwartete uns dann das wohl größte Highlight der Wallfahrt: die Papstaudienz. Hier versammelten sich alle Wallfahrer auf dem Petersplatz, um dort vom Papst begrüßt zu werden. Mittwochs besichtigten wir die Calixtus-Katakomben und feierten eine Messe ebenda. Anschließend fuhren wir zum Castel Gandolfo und genossen eine Abkühlung bei der Hitze im naheliegenden Albaner See. Was jetzt noch fehlte war eine Führung vom Kaplan durch den Petersdom und die vatikanischen Museen, was am Donnerstag stattfand. Mit dem Freitag war leider auch schon der letzte Tag der – wie immer viel zu kurzen – Wallfahrt angebrochen. Wir nutzten die Zeit, um noch das Colosseum und das Forum Romanum zu erkunden und beendeten unsere Reise mit einem Abschlussgottesdienst, wieder gefeiert mit der Erzdiözese Freiburg, in St. Paul.

Ein neuer Gast in Zwölf Apostel: Danke an unsere Freunde aus Bretnig

Der diesjährige Besuch aus unserer sächsischen Partnergemeinde in Bretnig war ein wenig überschattet durch die Tatsache, dass die Gemeinderäume verkauft und der Kirchenraum profaniert wurde. Zu den Gottesdiensten fahren die Bretniger Katholiken nun nach Pulsnitz oder Bischofswerda oder an andere Orte der Seelsorgeeinheit. 

Das hat natürlich Trauer ausgelöst, ist doch eine Kirche immer auch ein Stück Heimat. In den Gesprächen war es denn auch immer Thema, wie es nun weitergehen wird. Wir in Zwölf Apostel hoffen einfach, dass der Zusammenhalt nicht verlorengeht, auch wenn nun kein eigener Gottesdienstraum und kein eigener Gemeinderaum in Bretnig mehr vorhanden ist.     

Im Rahmen des Abschiedsgottesdienstes am Montag, 2. Juli in Zwölf Apostel wurde der Zwölf-Apostel-Pfarrei dann die Marienfigur aus der Bretniger St.-Michael-Kirche als Dauerleihgabe überreicht. Die Übergabe fand durch Pfarrer i.R. Ferdinand Kohl statt, der dies mit seinem aktuellen Nachfolger abgestimmt hatte. Der Abschied von der schönen Marienfigur hat bei den Bretniger Freunden nochmal für viele Tränen gesorgt, war ihnen doch Ihr Marienbild sehr ans Herz gewachsen.

Es ist uns eine Ehre, der Marienfigur aus Bretnig hier bei uns eine neue Heimat zu geben und so wird sie bis zum Kirchweihfest am 16.9. einen Platz im Gebetsraum unter der Empore finden. Und wir hoffen, dass unsere Bretniger Freunde noch oft kommen werden, um nach Ihrer Maria zu schauen. – Ralf Dickerhof, Pfr.  

40.000 Euro für die St. Bernharduskirche in Rastatt

Denkmalstiftung Baden-Württemberg fördert Sanierung dank Lotterie GlücksSpirale

Die älteste Kirche Rastatts hat eine bewegte Geschichte: Die St. Bernharduskirche hat Kriegswirren im 17. Jahrhundert, napoleonische Truppen im 19. Jahrhundert und verschiedenste Umbauphasen überdauert. Jetzt mussten der Turmhelm, der Glockenstuhl und das Dachtragwerk im Kirchenschiff instandgesetzt werden.

Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg unterstützt die Katholische Kirchengemeinde Rastatt dabei mit 40.000 Euro aus Mitteln der Lotterie GlücksSpirale.

Bereits 1207 urkundlich erwähnt, ist die St. Bernharduskirche ein wichtiges Zeugnis spätgotischer Baukunst in der Oberrheinischen Tiefebene. Durch die Kriege im 17. Jahrhundert wurde sie stark beschädigt und baufällig. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie von den napoleonischen Truppen als Stall und Lazarett genutzt. Um 1850 diente sie als Friedhofskapelle. Baugeschichtlich hat das Gotteshaus alle Phasen durchgemacht – bis hin zur Neobarockisierung und dem Historismus des beginnenden 20. Jahrhunderts.

Anfang 2017 hatte sich herausgestellt, dass die Konstruktion des Turmhelms in einem bedenklichen Zustand ist, sodass ein sofortiger Abbau veranlasst wurde. Bei ihrem originalgetreuen und statisch zuverlässigen Wiederaufbau wurden möglichst viele Originalteile verwendet. Im Zuge der Sanierung wurde auch die Holzkonstruktion im Dachraum des Kirchenschiffs ergänzt bzw. ersetzt. Turm und Fassade wurden ebenfalls renoviert. Denkmalstiftung Baden-Württemberg. Nach ihrem Motto „Bürger retten Denkmale“ fördert die Denkmalstiftung Baden-Württemberg insbesondere private Initiativen und gemeinnützige Bürgeraktionen, die sich für den Erhalt von Kulturdenkmalen im Land engagieren. „33 Projekte hat die Stiftung bürgerlichen Rechts allein im Jahr 2017 unterstützt.

Seit ihrer Gründung hat sie mehr als 1.400 Vorhaben gefördert, um Baudenkmale vor dem Verfall zu retten. 60 Prozent davon waren Anträge von Privaten, Fördervereinen und Bürgerinitiativen. Möglich war dies, weil die Stiftung neben den Erträgen aus dem Stiftungskapital auch erhebliche Mittel aus der Lotterie GlücksSpirale erhält. “Für die Förderung und die Öffentlichkeitsarbeit zum Denkmalschutz bleibt die Denkmalstiftung Baden-Württemberg aber mehr denn je auf großzügige Spenden angewiesen“, erklärte der Geschäftsführer der Denkmalstiftung, Prof. h.c. Hermann Vogler bei der Übergabe des Zuwendungsvertrags.

Pfarreipartnerschaft Bretnig und Rastatt

Seit 1991 besteht die Partnerschaft der ehemaligen Pfarrei St. Michael in Bretnig mit der Pfarrei Zwölf Apostel in Rastatt. Noch immer gibt es jedes Jahr ein Treffen, im einen Jahr in Bretnig und im anderen Jahr in Rastatt.

Begonnen hat die Partnerschaft mit einem Brief von Johanna Kahlert aus dem damaligen Vorstandsteam der Frauengemeinschaft Zwölf Apostel an das Ordinariat in Freiburg. Darin bat sie um die Mitteilung einer Adresse einer Gemeinde in den neuen Bundesländern, die an einer Pfarreipartnerschaft interessiert wäre. Nach nochmaligem Nachhaken kam dann aus Freiburg die Adresse der katholischen Michaelsgemeinde in Bretnig bzw. deren Pfarrer Eberhard Pöschel. Und so kam die Sache ins Laufen und bald schon begannen die gegenseitigen Besuche. Nach dem Tod von Herrn Pfarrer Pöschel führte sein Nachfolger Ferdinand Kohl die Partnerschaft weiter, zusammen mit Pfarrer Rudi Killian in Zwölf Apostel. Und auch nach der Zuruhesetzung der beiden Pfarrer Killian und Kohl nahm die Partnerschaft keinen Schaden, sondern wurde weitergeführt und von Pfarrer Dickerhof stets unterstützt, der auch bei den Fahrten nach Bretnig immer dabei ist. Pfarrer Rudi Killian konnte zuletzt im Jahr 2016 nach Bretnig mitfahren und hat sich dort immer sehr wohl gefühlt.    

Weil auch den Gemeindemitgliedern der beiden Pfarreien und auch Pfarrer Frydrych aus Bischofswerda, der nun für Bretnig zuständig ist, die Partnerschaft wichtig ist, konnten vom 29. Juni bis 2. Juli in diesem Jahr 19 Personen aus der ehemaligen Bretniger Pfarrei nach Rastatt fahren. Die Bretniger erwartete ein umfangreiches Programm mit einer Heiligen Messe zum Hochfest Petrus und Paulus am Abend des 29. Juni, am Samstag, 30. Juni, eine Heilige Messe in der Marienwallfahrtskirche in Ottersweier und am Abend ein Galakonzert für Orgel und Saxophon in der Kirche Zwölf Apostel. Am Sonntag, 1. Juli, dann der Festgottesdienst zum Patronatsfest wieder in der Zwölf-Apostel-Kirche. Vor dem Gottesdienst war es selbstverständlich, dass alle zum Grab des im November 2017 verstorbenen Pfarrers Rudi Killian und zu den Gräbern von Wolfgang Dorsner und Josef Neuwirth, denen die Partnerschaft wichtig war, gegangen sind. Auch bei den Besuchen der Rastatter in Bretnig ist es selbstverständlich, nach Dresden zu fahren zum Grab von Pfarrer Pöschel.

Am Montag, 2. Juli, wurde vor der Rückfahrt nach Hause in der Zwölf-Apostel-Kirche wieder eine Heilige Messe gefeiert. Eine Besonderheit in diesem Jahr war, dass Pfarrer Kohl den Rastattern eine Marienstatue überreichen konnte. Da die Kirche St. Michael in Bretnig im April profaniert wurde, war

für die Marienstatue, die in der Kirche stand, keine Verwendung gefunden worden. So entstand der Gedanke, diese Statue mit nach Rastatt zu nehmen und im Gottesdienst zum Fest Mariä Heimsuchung der Pfarrei Zwölf Apostel zu übergeben. Pfarrer Dickerhof wird sie an einem würdigen Ort in der Kirche aufstellen. Dort wird sie auch dann noch Zeugnis von der Partnerschaft geben, wenn von den Menschen, die sie bis heute getragen haben und dies auch weiter tun wollen, niemand mehr am Leben ist.

Dass bei den gegenseitigen Besuchen Besichtigungen, Gespräche und gemeinsame Mahlzeiten nicht zu kurz kommen, versteht sich von selbst.

Dankbar für die schönen Tage in Rastatt sind alle am 2. Juli wieder gut nach Sachsen zurück gekommen und freuen sich schon jetzt auf den Besuch der Rastatter im kommenden Jahr. – Christa Meyer, Bretnig

Wir gratulieren: Weihbischof Gerber beauftragt Miriam Flackus als Gemeindereferentin

Am Samstag, 14. Juli, hat Weihbischof Dr. Michael Gerber in der Pfarrkirche St. Fidelis in Burladingen fünf Frauen als Gemeindereferentinnen beauftragt. Eine von ihnen ist Miriam Flackus, die aus unserer Seelsorgeeinheit Rastatt stammt und aktuell das Seelsorgeteam in der Seelsorgeeinheit Vorderes Murgtal im Dekanat Rastatt unterstützt.

Miriam Flackus studierte an der Katholischen Hochschule in Mainz und absolvierte ihr Berufspraktisches Jahr in der Seelsorgeeinheit Mannheim Nord. „Meinen Glauben in der Vielfalt des Berufes weitergeben zu können und durch ‚Mitmachen‘ etwas zu verändern – das hat mich dazu bewogen, Gemeindereferentin zu werden“, sagt die 27-Jährige. Die vielfältigen Möglichkeiten, mit Menschen und Gruppierungen zusammenzuarbeiten, findet die Gemeindereferentin sehr erfüllend. Besondere Schwerpunkte möchte sie dabei in der Begleitung und Befähigung von Ehrenamtlichen setzen sowie in einer starken und ausgebauten Jugendarbeit. Eine wichtige Veränderung, auch für ihre Tätigkeit, sieht sie in den immer größer werdenden Seelsorgeeinheiten und den zeitgleich abnehmenden Zahlen der Gläubigen. Die Menschen in diese Prozesse miteinzubinden und eine stärkere Vernetzung zu schaffen, ist ihr ein besonderes Anliegen. Ihre Aufgaben sieht Miriam Flackus darin, die Menschen vor Ort mit ihren Fragen, Wünschen und Bedürfnissen im Blick zu haben: „Ich möchte nah am Menschen und seiner Lebenssituation sein, den Glauben erlebbar und erfahrbar machen und eine Verkündigung in der Jugendarbeit über erlebnispädagogische Elemente schaffen“, sagt Miriam und lässt sich hierbei von ihrem persönlichen Leitspruch führen: ‚Veränderung ist Wachstum‘. Ihre Beauftragung haben die Gemeindereferentinnen unter das Leitwort ‚Du sollst ein Segen sein‘ (Gen 12, 2b) gestellt.

Wir wünschen Miriam Flackus alles Gute und freuen uns, dass sie diesen kirchlichen Beruf ergriffen hat. Wir wünschen ihr viel Freude, den Menschen das Evangelium zu verkünden und ihnen so ein Segen zu sein. Für die Seelsorgeeinheit Rastatt – Ralf Dickerhof, Pfr.

Gemeindefahrt der Seelsorgeeinheit Rastatt an den Golf von Neapel

Die diesjährige Gemeindefahrt der Katholischen Seelsorgeeinheit Rastatt führte unter der Leitung von Pfarrer Ralf Dickerhof nach Kampanien, an den Golf von Neapel. Frühmorgens brach man Richtung Süden auf, um nach einer Zwischenübernachtung in Correggio schließlich das Ziel zu erreichen, das kleine Städtchen Sant’Agata auf der Halbinsel von Sorrent. Vom Hotel aus hatte man einen herrlichen Blick auf den Golf von Neapel mit dem Vesuv und Napoli, Ercolano und Pompei zu seinen Füßen. Mit einem Morgenlob im Omnibus brach man auf, um jeden Tag ein anderes Ziel anzusteuern. Begonnen wurde mit der Rosenkranzbasilika in Pompei, einem Heiligtum aus dem 19. Jahrhundert, das das “neue Pompei” prägt. Direkt daneben die Ausgrabungsstätten des antiken Pompeji, das im Jahr 79 n.Chr. unterging. Dort wurde die Gruppe durch Mariella herumgeführt, die sich während der Reise als eine sachkundige und geduldige Reiseführerin erweisen sollte. Nach der Führung durch die antike Ausgrabungsstätte stärkte man sich bei einem Essen in den Collline di Sorrento. Der nächste Tag war für Neapel reserviert.

Ein Aussichtspunkt wurde angesteuert, um einen Überblick über Neapel, die Hauptstadt Kampaniens, zu erhalten. Und dann wagte man sich in das Getümmel der Altstadt, vorbei am Königspalast, der Galleria Umberto I., durch die Via Toledo zum Kreuzgang Santa Chiara und schließlich zum Don San Gennaro. Auch die Straße der Krippenschnitzer San Gregorio Armeno konnte besucht werden. Und natürlich gehörte eine Mittagspause bei einer guten Pizza Margherita dazu, denn schließlich ist in Neapel die Pizza entstanden.

Der nächste Tag führte an die Amalfiküste, die die Gruppe mit zwei kleineren Bussen erkundete, die für die kurvenreiche Strecke zugelassen waren. Von der Grotta dello Smeraldo fuhr man mit dem Schiff entlang der Küste nach Amalfi, wo der Dom mit Kreuzgang und Krypta besichtigt wurde. Dann ging es mit den Bussen hinauf nach Ravello, zur Villa Rufolo und Villa Cimbrone, von wo sich jeweils ein genialer Ausblick auf die Costiera Amalfitana eröffnete. Auch am kommenden Tag konnte der eigene Bus stehen bleiben, denn von Sorrent aus ging es mit dem Schiff zur Insel Capri. Zuerst hinauf nach Anacapri, um dort die Villa San Michele und die Kirche San Michele anzuschauen und in einem schönen Lokal gemeinsam zu Mittag zu essen. Im Anschluss blieb noch genügend Zeit, um sich in Capri umzuschauen und die Giardini di Augusto aufzusuchen. Mit der Standseilbahn ging es dann hinab an den Hafen, um zurück nach Sorrent zu fahren. Am letzten Tag schließlich ging es in den Süden Kampaniens, nach Paestum, um dort die Tempelanlage aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. zu bestaunen. Und im Anschluss eine Mozzarella-Verkostung vorzunehmen in einem schönen Landgut in Paestum und die dazugehörende Büffelfarm zu besichtigen. Zurückgekehrt nach Sant’Agata feierte die Gruppe in der Dorfkirche den Dankgottesdienst, dankbar für die schönen gemeinsamen Tage. Nach dem Abendessen ging es in das nahe gelegene Sorrent, wo man in das abendliche Treiben eintauchte und noch das eine oder andere Reisemitbringsel erwerben konnte. Die Heimfahrt führte schließlich nach Viareggio an der toskanischen Küste, wo eine Zwischenübernachtung eingelegt wurde, bevor man dann am nächsten Tag wieder glücklich und wohlbehalten in Rastatt ankam.

Beim Nachtreffen am 18. Juni in Zwölf Apostel konnte man die Reiseerinnerungen anhand der Fotos wieder auffrischen und da jeder etwas Leckeres zum Essen mitgebracht hatte, war auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Treffen der christlichen Gemeinden Rastatts am 20.6. im Pfarrgarten

Passend zum Besuch von Papst Franziskus am 21. Juni beim Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf fand am 20. Juni ein abendliches Treffen im Pfarrgarten statt, zu dem Pfarrer Dickerhof die Vertreterinnen und Vertreter der christlichen Gemeinden Rastatts eingeladen hatte. Nach einem stärkenden Imbiss nahm man sich Zeit, um Rückblick zu halten und künftige Projekte zu planen, bpsw. die Konzerte in 2019 und 2020, bei denen die Zuhörerinnen und Zuhörer durch christliche Künstler mit der Botschaft des Evangeliums in Berührung kommen sollen. Nach Lied und Gebet ging man wieder auseinander, nicht ohne das nächste Treffen zu vereinbaren, um die Kontakte mehr und mehr zu vertiefen.