Gemeindefahrt der Seelsorgeeinheit Rastatt an den Golf von Neapel

Die diesjährige Gemeindefahrt der Katholischen Seelsorgeeinheit Rastatt führte unter der Leitung von Pfarrer Ralf Dickerhof nach Kampanien, an den Golf von Neapel. Frühmorgens brach man Richtung Süden auf, um nach einer Zwischenübernachtung in Correggio schließlich das Ziel zu erreichen, das kleine Städtchen Sant’Agata auf der Halbinsel von Sorrent. Vom Hotel aus hatte man einen herrlichen Blick auf den Golf von Neapel mit dem Vesuv und Napoli, Ercolano und Pompei zu seinen Füßen. Mit einem Morgenlob im Omnibus brach man auf, um jeden Tag ein anderes Ziel anzusteuern. Begonnen wurde mit der Rosenkranzbasilika in Pompei, einem Heiligtum aus dem 19. Jahrhundert, das das „neue Pompei“ prägt. Direkt daneben die Ausgrabungsstätten des antiken Pompeji, das im Jahr 79 n.Chr. unterging. Dort wurde die Gruppe durch Mariella herumgeführt, die sich während der Reise als eine sachkundige und geduldige Reiseführerin erweisen sollte. Nach der Führung durch die antike Ausgrabungsstätte stärkte man sich bei einem Essen in den Collline di Sorrento. Der nächste Tag war für Neapel reserviert.

Ein Aussichtspunkt wurde angesteuert, um einen Überblick über Neapel, die Hauptstadt Kampaniens, zu erhalten. Und dann wagte man sich in das Getümmel der Altstadt, vorbei am Königspalast, der Galleria Umberto I., durch die Via Toledo zum Kreuzgang Santa Chiara und schließlich zum Don San Gennaro. Auch die Straße der Krippenschnitzer San Gregorio Armeno konnte besucht werden. Und natürlich gehörte eine Mittagspause bei einer guten Pizza Margherita dazu, denn schließlich ist in Neapel die Pizza entstanden.

Der nächste Tag führte an die Amalfiküste, die die Gruppe mit zwei kleineren Bussen erkundete, die für die kurvenreiche Strecke zugelassen waren. Von der Grotta dello Smeraldo fuhr man mit dem Schiff entlang der Küste nach Amalfi, wo der Dom mit Kreuzgang und Krypta besichtigt wurde. Dann ging es mit den Bussen hinauf nach Ravello, zur Villa Rufolo und Villa Cimbrone, von wo sich jeweils ein genialer Ausblick auf die Costiera Amalfitana eröffnete. Auch am kommenden Tag konnte der eigene Bus stehen bleiben, denn von Sorrent aus ging es mit dem Schiff zur Insel Capri. Zuerst hinauf nach Anacapri, um dort die Villa San Michele und die Kirche San Michele anzuschauen und in einem schönen Lokal gemeinsam zu Mittag zu essen. Im Anschluss blieb noch genügend Zeit, um sich in Capri umzuschauen und die Giardini di Augusto aufzusuchen. Mit der Standseilbahn ging es dann hinab an den Hafen, um zurück nach Sorrent zu fahren. Am letzten Tag schließlich ging es in den Süden Kampaniens, nach Paestum, um dort die Tempelanlage aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. zu bestaunen. Und im Anschluss eine Mozzarella-Verkostung vorzunehmen in einem schönen Landgut in Paestum und die dazugehörende Büffelfarm zu besichtigen. Zurückgekehrt nach Sant’Agata feierte die Gruppe in der Dorfkirche den Dankgottesdienst, dankbar für die schönen gemeinsamen Tage. Nach dem Abendessen ging es in das nahe gelegene Sorrent, wo man in das abendliche Treiben eintauchte und noch das eine oder andere Reisemitbringsel erwerben konnte. Die Heimfahrt führte schließlich nach Viareggio an der toskanischen Küste, wo eine Zwischenübernachtung eingelegt wurde, bevor man dann am nächsten Tag wieder glücklich und wohlbehalten in Rastatt ankam.

Beim Nachtreffen am 18. Juni in Zwölf Apostel konnte man die Reiseerinnerungen anhand der Fotos wieder auffrischen und da jeder etwas Leckeres zum Essen mitgebracht hatte, war auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Treffen der christlichen Gemeinden Rastatts am 20.6. im Pfarrgarten

Passend zum Besuch von Papst Franziskus am 21. Juni beim Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf fand am 20. Juni ein abendliches Treffen im Pfarrgarten statt, zu dem Pfarrer Dickerhof die Vertreterinnen und Vertreter der christlichen Gemeinden Rastatts eingeladen hatte. Nach einem stärkenden Imbiss nahm man sich Zeit, um Rückblick zu halten und künftige Projekte zu planen, bpsw. die Konzerte in 2019 und 2020, bei denen die Zuhörerinnen und Zuhörer durch christliche Künstler mit der Botschaft des Evangeliums in Berührung kommen sollen. Nach Lied und Gebet ging man wieder auseinander, nicht ohne das nächste Treffen zu vereinbaren, um die Kontakte mehr und mehr zu vertiefen.       

Königin Esther in Zwölf Apostel am 10. Juni

Wer in den Pfingstferien die Zwölf-Apostel-Kirche betrat, geriet mitten hinein in die intensiven Proben für das Musical Esther. 19 Kinder waren der Einladung unserer Gemeindereferenten Manuela und Georg Bovenkerk gefolgt, die biblische Geschichte rund um die Königin Esther einzustudieren und aufzuführen. Und so schlüpften die einen in Rollen von König und Königin, Hofdamen oder Wachen, andere studierten die Gesangsrollen ein oder wirkten im Chor mit. Es ging um die Botschaft, dass Gott auf das Herz eines Menschen sieht und dass er auf der Seite derer steht, die sich für die Verfolgten und Schwachen einsetzen. Wie die Kinder, so kamen auch die Erwachsenen, die beim Proben, bei den Requisiten und im Hintergund mit anpackten, aus der ganzen Seelsorgeeinheit Rastatt. Im Namen der zahlreich Erschienenen, die dieses eindrucksvolle Musical erleben durften, dankte Pfarrer Ralf Dickerhof allen Beteiligten, insbesondere den Kindern, für ihren Einsatz und für die Begeisterung, mit der sie mitgewirkt haben und die biblische Botschaft weitergegeben haben.  

 

Benefizkonzert für die Aktion Stolpersteine am 9. Juni

Im Rastatter Ortsbild und in vielen anderen Städten erinnern Stolpersteine, die ins Gehwegpflaster eingelassen wurden, an die Menschen, die hier gelebt haben und die in der NS-Zeit zu Opfern einer unmenschlichen Ideologie wurden und oftmals deportiert und getötet worden sind. 

Für die Aktion Stolpersteine in Rastatt fand nun im Gemeindehaus St. Alexander ein Benefizkonzert statt, wo das Ensemble „La rosée“ mit französischen Chansons die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer verzauberte. Ein schöner Abend für einen guten Zweck, den wir als katholische Kirche in Rastatt gerne unterstützt haben.     

Herz-Jesu-Fest am 8. Juni

Zum Herz-Jesu-Fest waren die Gläubigen der Seelsorgeeinheit Rastatt am Freitag, 8. Juni ins Dörfel eingeladen. Und viele kamen, unter anderem auch die kroatische Gemeinde, die im Dörfel den Sonntagsgottesdienst feiert. Der Chor der kroatischen Mission war es auch, der die musikalische Gestaltung übernahm und Kaplan Reith erinnerte in seiner Predigt daran, dass nur zu Herzen gehen kann, was auch von Herzen kommt.

Nach dem Gottesdienst erwartete uns draußen, bei schönstem Wetter, ein reichhaltiges Buffet, das von der Caritas-Tagesstätte vorbereitet wurde. Und viele ließen sich nicht zweimal bitten, sondern bedienten sich und nahmen sich Zeit zum Austausch und zum Gespräch.

Bericht Miniwochenende der Minis von Herz Jesu in Schliengen

Alle Jahre wieder geht es für die Minis der Herz-Jesu Kirche auf das Ministranten Wochenende der – teilweise ehemaligen – Franziskanergemeinden. Veranstalter war dieses Jahr die Seelsorgeeinheit Schliengen in der Nähe von Basel. Angereist kamen Ministranten aus Mannheim, Großkrotzenburg, Weggental und Friedenweiler; die Ministranten der Gemeinde Salmünster konnten dieses Jahr leider nicht dabei sein. Freitagabends ging es los mit einer kleinen Vorstellungsrunde und einer anschließenden Wanderung bei Nacht. Am nächsten Tag gab es dann bei wunderbarem Wetter einen Stationslauf in der Umgebung von Schliengen, auf den abends die Theaterstücke aller Ministranten folgten.

Der Pokal für das beste Theaterstück ging auch dieses Jahr wieder an uns und so konnten wir unseren Titel verteidigen.

Den Abschluss fand das Wochenende dann in einem gemeinsamen Gottesdienst am Sonntagmorgen, nach welchem hoffentlich alle sehr glücklich, aber wahrscheinlich auch müde heimgefahren sind.

Abschied und Dank von Pater Bernhard Wiederkehr CSSp

Als Spiritaner, d.h. Mitglied der „Missionsgesellschaft Vom Heiligen Geist“ (CSSp=Congregatio Sancti Spiritus) sandte mich meine Ordensgemeinschaft 1963 nach Süd-Afrika, die Frohbotschaft Jesu bei den Zulus und BaSotho zu verkünden und mit ihnen zu leben. Die Spiritaner haben in Süd-Afrika in der Provinz „Oranje Frei Staat“ 1924 mit der Mission unter der BaSotho und Zulus begonnen und 1935 die Diözese Bethlehem gegründet.

Im Jahr 2016 waren in der Diözese Bethlehem alle Priester – bis auf einen – einheimische Zulus und BaSotho aus der Diözese als Diözesanpriester. Ich war noch einer der letzten Spiritaner. Unsere Arbeit war getan. Die junge Kirche wächst in sich. Für mich und für sie war es Zeit, sie allein zu lassen. Ich konnte in meine erste Heimat zurückkommen.

Ich dachte: „Vielleicht kannst du in deiner Heimatgemeinde, die dir und unserer Arbeit all die Jahre in Gebet und Opfer verbunden war, etwas mithelfen als kleines Zeichen der Dankes“. Und so kam ich im November 2016 zurück.

Ich danke für Eure freundliche, ja liebevolle Aufnahme: Das fürsorgliche „Daheim“ bei meinem Schwager und meiner Schwester, das mitbrüderliche Willkommen der Priester; auch ein dankbares und freudiges Willkommen in den Gemeinden. Euch allen ein herzliches „Danke“!

Die Hilfe, die ich geben konnte, war mir eine Freude; bei Euch und mit Euch zu sein und zu beten. Danke für die glaubens-geschwisterliche Verbundenheit.

Jetzt hat mich meine Ordensgemeinschaft gerufen, zu meinen Mitbrüdern in Broichweiden (nördlich von Aachen) zu ziehen. Wir sind dort Patres, die in Brasilien, am äußersten Amazonas gearbeitet haben und nun etwas pflegebedürftig sind; zwei afrikanische Mitbrüder, die in Pfarreien in Aachen mitarbeiten; und wir haben dort ein bekanntes Gymnasium, das Heilig-Geist-Gymnasium, mit 900 Schülern. Zusammen mit einem jüngeren Mitbruder werde ich mich dort mit eingeben durch Kontakt mit den Lehrern und Feier der Schülergottesdienste. – so werde ich nach Ostern nach Aachen-Broichweiden ziehen, doch im Gebet euch verbunden bleiben.

 

Pater Bernhard Wiederkehr, CSSp

Zum Abschied von Pater Bernhard Wiederkehr

Wir alle in der Seelsorgeeinheit Rastatt bedauern sehr, dass Pater Bernhard nun nach dem Osterfest Richtung Broichweiden aufbrechen wird, um dort in der Niederlassung seines Ordens zu wohnen und sich einzubringen.

Seine Präsenz hier in Rastatt war für uns alle ein großer Segen. Sein Gebet, das uns mitgetragen hat, – seine Bereitschaft, Gottesdienste und Beichtdienste zu übernehmen, – die vielen Krankenbesuche, die er machen konnte und die vielen Kranken und Sterbenden, denen er im Krankenhaus, in den Pflegeheimen oder zuhause beigestanden hat. Für alle das danken wir ihm sehr und sagen Vergelt’s Gott.

Gerne hätten wir Pater Bernhard hier bei uns in Rastatt behalten, aber im Gehorsam hat er die Entscheidung seiner Ordensleitung angenommen, nach Broichweiden zu gehen und so wollen wir es ihm nicht noch weiter schwer machen. Wir haben uns bemüht, dass Pater Bernhard in Rastatt bleiben darf. Aber nun ist die Entscheidung so gefallen, dass er Rastatt verlassen muss. Wir wünschen Pater Bernhard einen guten Anfang in Broichweiden und hoffen, dass er sich dort wohl fühlen und gut einbringen kann. – Ralf Dickerhof, Pfr.

 

Frauengemeinschaft Heilig Kreuz

Bei vielen ist es vielleicht schon in Vergessenheit geraten, aber das Leitungsteam möchte Sie noch über die Höhe der Einnahmen beim Adventsbasar 2017 informieren. Er ergab die schöne Summe 926,- €. Zusammen mit den zusätzlichen Einnahmen, die wir das Jahr über bei unseren Veranstaltungen erzielen konnten, war es uns möglich verschiedene Organisationen und Institutionen, die uns allesamt bekannt sind für Ihre Seriosität,  insgesamt 1.100,- €  an Spenden zukommen zu lassen.  Und wir freuen uns jedesmal über die große Unterstützung der Pfarrgemeinde.  Herzlichen Dank!

Hohe Auszeichnung des Erzbistums für Edgar Brandmeier

Im Rahmen des Mitarbeiterfestes der Katholischen Seelsorgeeinheit Rastatt wurde Herrn Edgar Brandmeier eine hohe und seltene Ehrung zuteil. Für sein seit über sechs Jahrzehnten andauerndes ehrenamtliches Engagement wurde Edgar Brandmeier mit der Ehrenurkunde des Erzbistums Freiburg für besondere Verdienste im Ehrenamt geehrt. In seiner Ansprache merkte Pfarrer Ralf Dickerhof an, dass der Geehrte im Grunde genommen alle Aufgaben in der Herz-Jesu-Gemeinde wahrgenommen habe, allein die Aufgabe eines Paters im Kloster hätte noch gefehlt. So war Edgar Brandmeier bei den Ministranten und in der Katholischen Jugend aktiv, er war Dekanatsjugendführer, er war bei den Anfängen der KNG mit dabei und ist bis heute Ehrenpräsident der KNG, er war im Pfarrgemeinderat und Stiftungsrat aktiv, in den Gottesdiensten als Lektor und Kommunionhelfer und leitete das Altenwerk St. Alexander, zusammen mit seiner Frau Edeltraud. Der herzliche und lange Applaus der Anwesenden zeigte, dass Edgar Brandmeier in der Seelsorgeeinheit große Sympathien genießt und dass er die Ehrung für sein außergewöhnliches Engagement mehr als verdient hat. Die von Erzbischof Stephan Burger verliehene Urkunde wurde von Pfarrer Dickerhof überreicht, verbunden mit einem Präsent für Herrn Brandmeier und einem Blumenstrauß für Frau Brandmeier, die ihren Mann bei seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten stets unterstützt hat.

Foto (v.l.n.r.): Edeltraud Brandmeier, Edgar Brandmeier, Pfarrer Ralf Dickerhof