Berichte von unseren Freunden weltweit: Sr. Agneta und Pater Bala
Lieber Pfarrer Dickerhof,
herzlich grüßt Dich Pater Bala. Ich hoffe es, dass Dir und allen in Rastatt gut geht. Mir, meinen Mitbrüdern und meiner Familie geht es gut. Wir alle sind gesund. Aber die letzte Zeit war es bei uns sehr schlecht. Wir waren meistens im Kloster, ohne Messen in den Gemeindekirchen. Im April und Mai sind viele Priester und Schwestern wegen Covid gestorben. Jetzt ist es ein bisschen ruhiger. Wir haben wieder Heilige Messe in den Kirchen. Aber es kommen nicht viele Leute in die Kirche. Wie ist die Situation in Rastatt? Sind unsere Leute gesund? Richte meine Grüße aus an alle in Rastatt. Ich bedanke mich bei Dir und allen in Rastatt. Richte meinen Dank an alle Familien.
Viele Grüße – Pater Bala
Lieber Herr Pfarrer Dickerhof,
heute will ich mich mal wieder melden, denn durch die Pandemie haben wir mehr Zeit. Unserer Gemeinschaft geht es soweit gut. Wir sind froh, dass wir mit der Verteilung von Lebensmittelpaketen an notleidende Familien bis jetzt weitermachen können. Freiburg hat uns auch mit Euro 5.000.– dazu unterstützt. Wir haben in der Tagesschau die großen Verwüstungen und Überschwemmungen in Deutschland verfolgt; das ist wirklich eine außergewöhnliche Katastrophe. In Kolumbieni hatten wir während der letzten Zeit auch viel Regen und in manchen Gegenden ebenfalls Überschwemmungen mit Erdrutsch, wo Leute evakuiert werden mussten und auch alles verloren haben. Die Folge der Umweltverschmutzung macht sich immer mehr bemerkbar. Wir müssen wieder lernen die Natur mehr zu lieben und zu schätzen, so wie sie Gott gemacht hat.
Wir stehen hier immer noch fest in der Pandemie Krise, einige Schulen, die im zweiten Semester nur Präsenz-Unterricht gaben, mussten wieder schließen. Wir selbst sind sehr vorsichtig und bieten nur einen Tag in der Woche als Präsenz für jede Klasse an, um zu sehen, wie sich alles entwickeln wird. Vergangenen Samstag feierten 40 Schüler ihre Erstkommunion mit Mundschutz und allem notwendigen Protokoll. Leider konnte nur die engste Familie dabei sein. Es war trotz allem eine sehr schöne Feier und die Erstkommunikanten waren mit Leib und Seele dabei.
Bald beginnen ja in Baden Württemberg die großen Ferien. Gott sei Dank hat Deutschland die Covid-Krise besser im Griff. Überall in der Welt gibt es große Probleme und da hilft „nur beten“ sagt ein erfahrener Ordensmann. Das tut wir auch hier in dem Bewusstsein, dass Gott immer bei uns ist.
Nun wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute, vor allem Gesundheit und Gottes Schutz und Segen.
In Verbundenheit – Schw. Agneta Burkart OP
