Rückblick Sommerfreizeit Herz Jesu

Wie so Vieles in diesem Jahr sind auch die Sommerfreizeiten der Katholischen Kirche in Rastatt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Für die Leiterrunde der Rastatter Ministranten aus Herz Jesu (Münchfeld) war eine komplette Absage aber keine Option; daher hat die Sommerfreizeit in der Woche vom 10. bis 16. August unter veränderten Vorzeichen im Gemeindezentrum Herz Jesu stattgefunden. Die über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 7 bis 14 Jahren übernachteten nicht vor Ort, sondern zu Hause. In drei Gruppen unterteilt, wurde das Programm entsprechend angepasst, um eine Durchmischung der Kinder und Jugendlichen zu vermeiden, Abstände einzuhalten und trotzdem Spaß zu haben: Bei der Jagd nach Mister X durch die Rastatter Innenstadt, mit der Wasserolympiade bei hochsommerlichen Temperaturen, „Wetten Dass…?“ und Quizrunden, einem gemütlichen Kinoabend, Lagerfeuer und dem gemeinsamen Gottesdienst zum Abschluss.

Das Lageressen wurde von den Teilnehmer*innen ausdrücklich und mehrfach gelobt, so von Johanna, die es darüber hinaus großartig fand, dass die Freizeit kurzfristig unter den veränderten Bedingungen stattfinden konnte. Dem konnte Moritz nur beipflichten, der sich gefreut hat, auch mal wieder mehr Zeit mit Freunden verbringen zu können. Die große Hitze hat zwar allen zu schaffen gemacht, aber, wie Felicia betonte, war der Rest alles super, bis auf die Tatsache, wie Karolin hinzufügte, dass sich die verschiedenen Altersgruppen nicht mischen konnten. Außerdem beschränkte sich der Aktionsradius nur auf Rastatt, wie Sarah und Mia bedauerten, aber unter den gegebenen Umständen war es eine gelungene Freizeit – alle haben es gut gemeistert, wie Annabelle meinte, die auch, wie Laura, viel Neues kennengelernt hat. Sie meinten auch, dass das Programm pro Tag noch durchaus länger als 19:00 Uhr hätte dauern können, was auch Laras Wunsch gewesen wäre. Aber es war trotz allem eine Freude, mit motivierten Leitern und Kindern, wie Paula abschließend betont; und haben wir schon das hervorragende Essen erwähnt? Die Umstände waren herausfordernd und anders, doch das zwölfköpfige Leiter*innen-Team samt Support hat sich der Herausforderung gestellt und die Woche wurde ein Erlebnis! – F. Reith, Kpl.