Kirchen in Rastatt distanzieren sich vom „Gottesdienst“ bei Querdenker-Demonstration

Die evangelischen und katholischen Gemeinden in Rastatt distanzieren sich deutlich vom „Spontan-Gottesdienst“ bei der von Behörden und Gerichten verbotenen Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen am Sonntag, 11. April 2021, in Rastatt. 

In diesem Rahmen wurde auf dem Schulhof der Anne-Frank-Schule von Lothar Mack eine „Predigt“ gehalten. Herr Mack ist weder Pfarrer der Evangelischen Kirche in Deutschland noch der Katholischen Kirche. 

Die evangelische und katholische Kirche in Rastatt sind sich der Verantwortung für den Schutz der Gesundheit der Menschen in den Monaten der Pandemie sehr wohl bewusst. Deshalb haben die evangelischen und katholischen Gemeinden in Rastatt auch am vergangenen Sonntag auf Gottesdienste in den Kirchen verzichtet und stattdessen online und in den Medien Alternativen angeboten.

Menschen, die an Corona erkranken und sterben, brauchen dringend die Solidarität ihrer Mitbürger. Deshalb wehren sich die Rastatter Kirchen auch entschieden gegen jeden Versuch, die Pandemie zu bagatellisieren oder das Leid der Menschen für politische Zwecke zu instrumentalisieren.