Konradsblatt weitet Angebot aus

Bistumsblätter sind in der Corona-Krise eine „Klammer für die Bistümer“
 
Die Bistumszeitung des Erzbistums Freiburg reagiert auf die Corona-Krise: Ab sofort wird das kostenpflichtige e-paper für alle Nutzer gratis freigeschaltet. Den Zugang erhält man unter https://www.konradsblatt.de/.
 
Damit reagiert das Blatt auf die Absage sämtlicher Gottesdienste und kirchlicher Veranstaltungen. „Wir wollen den Katholiken des Erzbistums Impulse für eine sonntägliche Gebetsstunde zuhause an die Hand geben“, umreißt Chefredakteur Klaus Gaßner die Entscheidung. Im Mittelpunkt der Wochenzeitung wird daher bis auf weiteres ein zehn Seiten umfassender Block mit Texten, Liedern und Meditationen unter dem Stichwort „Sonntagsandacht“ stehen. Predigtworte übernehmen wichtige Amtsträger und profilierte Theologen, den Auftakt machen Weihbischof Christian Würtz (5. Fastensonntag), Weihbischof i.R. Paul Wehrle (Palmsonntag) und Erzbischof Stephan Burger (Ostersonntag).
„Es besteht ein großes Interesse an unseren Nachrichten“, sagt Gaßner: „Gerade jetzt sind die Bistumszeitungen eine wichtige Klammer für das kirchliche Leben in den Diözesen“. Die Absage sämtlicher kirchlicher Termine habe viele Menschen völlig unvorbereitet getroffen. Das Konradsblatt werde seine Berichterstattung in den kommenden Wochen ausweiten: Über das aktuelle Geschehen hinaus werden Autoren sich den vielfältigen Facetten von Kirche und Religion widmen. Überdies werde sich das Heft als Plattform zur Vermittlung von Hilfeleistungen anbieten und nachahmenswerte Beispiele vorstellen. Das Konradsblatt ist die zweitgrößte deutsche Bistumszeitung. Neben der Druckausgabe gibt die Redaktion in Karlsruhe einen wöchentlichen Newsletter heraus.
Parallel zur Freischaltung des e-papers ist auch der Bezug von Druckexemplaren vereinfacht möglich: vertrieb@konradsblatt.de.
 
Rückfragen/Auskünfte:
Dr. Klaus Gaßner, Chefredaktion Konradsblatt, Tel. 0721 9545 201.
gassner@konradsblatt.de
 
(Konradsblatt)