Pfarrgemeinderatswahl 2020

Wie sieht’s aus?- Ist das Motto der Pfarrgemeinderatswahl, die am 22. März 2020 stattfinden wird.

Wie sieht’s aus? – Gut! Wir haben regelmäßige Gottesdienste in allen Kirchen, einen rührigen Pfarrer, einen aufgeweckten Kaplan und ein aktives Seelsorgeteam. Die vier Gemeinden der Seelsorgeeinheit – St. Alexander, Hl. Kreuz, Herz-Jesu und Zwölf Apostel – sind in den letzten vier Jahren zusammengewachsen. Vieles machen wir gemeinsam, aber jede Gemeinde hat ihren Charakter bewahrt.

 Wie sieht’s aus? – Furchtbar! Immer weniger Katholiken, in 30 Jahren sind wir ein Viertel weniger geworden. Priester fehlen und Diakone werden gesucht. Geld ist knapp und die Kirchensteuereinnahmen sinken.

Der Pfarrgemeinderat beschäftigt sich mit Konzeptionen und der Stiftungsrat mit Kirchenrenovierungen und wie diese finanziert werden können. Die heutige Seelsorgeeinheit ist schon groß und in Zukunft soll alles noch viel größer werden.

Wie sieht’s aus? – Kopf in den Sand stecken und nur das Negative sehen? Oder „Bereit zum Gestalten: Chancen sehen“? Wie gestalten wir unser Gemeindeleben in der nächsten Zeit? Welchen Weg gehen wir in die Zukunft? Pastoral 2030 – wie wird die Seelsorge 2030 aussehen? Viele Fragen – viele Wege – ein Ziel: Lebendige Gemeinden, in denen sich alle in ihrem Glauben wiederfinden und wohlfühlen. Für den Pfarrgemeinderat bedeutet dies, dass noch mehr konzeptionelle und strategische Aspekte im Fokus stehen werden. Welchen Platz unsere vier Gemeinden in dieser Zukunft der katholischen Kirche haben werden, das wird der zu wählende Pfarrgemeinderat mitbestimmen. Engagiert für neues Wachstum, offen für eine lebendige christliche Vielfalt, profiliert für eine plurale Gesellschaft.

Wie sieht’s aus? – Der neu zu wählende Pfarrgemeinderat wird zur Beantwortung dieser Frage einen entscheidenden Beitrag leisten. Bei der Wahl am 22. März 2020 werden 12 Pfarrgemeinderäte für die Seelsorgeeinheit gewählt. Eine Wahl kann es aber nur sein, wenn sich mehr als 12 Kandidaten aufstellen lassen. Berufliche oder persönliche Gründe können dazu führen, dass ein Pfarrgemeinderatsmandat aufgegeben werden muss. Im Nachrückverfahren wird dann der Pfarrgemeinderat wieder auf 12 Mitglieder ergänzt. Deshalb ist es wichtig, genügend Christinnen und Christen zu finden, die bereit sind, im Pfarrgemeinderat mitzuwirken. 

 Machen Sie mit, geben Sie der Kirche ihr Gesicht.  Lassen Sie sich aufstellen als Kandidat*in für den Pfarrgemeinderat.

Bei Interesse wenden Sie sich an  Frederik Reith, Vorsitzender Wahlausschuss oder an Michael Maier, Pfarrgemeinderatsvorsitzender