Kirchenentwicklung 2030

Von der Website des Erzdiözese Freiburg:

Die Erzdiözese Freiburg erlebt einen tiefgreifenden Wandel: Die Gesellschaft hat sich verändert und ändert sich weiter – und mit ihr die Kirche: Individualisierung, Pluralismus, Vielfalt, Globalisierung und Digitalisierung werden als Bereicherung erfahren, sie lassen aber auch traditionelle Bindungen an Kirche und Glauben schwinden. Die Zahl an Gläubigen und Berufungen nimmt ab, der Einfluss der christlichen Kirchen steht zunehmend in Frage. Zugleich erlebt die Kirche an vielen Orte Aufbrüche und neue Formen des Glaubens. 

Die Erzdiözese Freiburg stellt sich diesem Wandel und macht sich auf den Weg zu einer Kirche der Zukunft. „Leben ist Bewegung und Gott ist mit uns auf dem Weg. Wir nehmen die sich verändernden Rahmenbedingungen in Kirche und Gesellschaft bewusst an und finden Möglichkeiten, sie aktiv mitzugestalten“, heißt es in den Diözesanen Leitlinien.

Auf die gesellschaftlichen, demographischen und technischen Herausforderungen antwortet die Erzdiözese mit der Entwicklung und Erprobung von Strukturen, um die Seelsorge und die Glaubensweitergabe auch für die kommende Generation zu sichern. Dazu hat Erzbischof Stephan Burger das Gesamtprojekt Kirchenentwicklung 2030 in Auftrag gegeben.

Kirchenentwicklung 2030 strebt auf der Basis der sich deutlich abzeichnenden Entwicklungen die Neugestaltung und Weiterentwicklung grundlegender Strukturen in der Erzdiözese Freiburg an. Das Gesamtprojekt Kirchenentwicklung 2030 besteht aus zwei Projekten: Verwaltung 2030 und Pastoral 2030. Näheres dazu finden Sie auf der Website www.kirchenentwicklung2030.de.

Online-Formular für Ideen zur Pastoral 2030 freigeschaltet

Über ein Online-Formular können Interessierte jetzt ihre Ideen und Anfragen zum Kirchenentwicklungsprozess Pastoral 2030 in die Projektleitung einbringen.

Mit dem Projekt Pastoral 2030 richtet die Erzdiözese Freiburg die Gemeindepastoral neu aus für die Herausforderungen der Zukunft. Das Projekt ist als ein dialogischer Gesprächsprozess angelegt, in dem Ehrenamtliche und Hauptberufliche, Gemeindemitglieder, Gottesdienstbesucher oder andere interessierte Menschen ihre Ideen und Anliegen, Wünsche und Sorgen zum Projekt Pastoral 2030 einbringen können. Das jetzt freigeschaltete Online-Formular ermöglicht es den Nutzern, sich an die verantwortlichen Fachleute in der Projektleitung zu wenden. 

Vorschläge für die künftige Gemeindepastoral

Unter der Überschrift „Mitmachen!“ finden Interessierte auf www.kirchenentwicklung2030.de ein Formular, mit dem sie ihre Vorschläge und Rückmeldungen zu Pastoral 2030 an die sogenannten Fachgruppen im Erzbischöflichen Ordinariat senden können. Jede der Fachgruppen bearbeitet verantwortlich eines von 16 Themen aus den Bereichen „Pastoral“, „Pastorales Personal“ und „Pfarreiorganisation“. Sie entwickeln konkrete Vorschläge für die zukünftige Gemeindepastoral und werden auch die Rückmeldungen über das Online-Formular berücksichtigen. 

Breite Beteiligung erwünscht

Ordinariatsrat Wolfgang Müller, Projektleiter von Pastoral 2030, hofft auf eine breite Beteiligung: „Mit diesem Angebot wollen wir sicherstellen, dass jede und jeder, die sich für die Entwicklung unserer Erzdiözese engagieren will, Ideen und Vorschläge, aber auch Anfragen und Kritik an den richtigen Stellen einbringen kann. Wir sind davon überzeugt, dass viele Augen mehr sehen und die Menschen vor Ort mit ihrem besonderen Blick auf die Zukunft ihrer Kirchengemeinden wertvolle Vorschläge und Ideen geben können.“