Wir suchen Ehrenamtliche

Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Baden-Baden Rastatt Murgtal ist Ansprechpartner für Familien, in welchen ein Kind/Jugendlicher lebensverkürzend erkrankt oder ein Elternteil von einer tödlichen Diagnose betroffen ist. Die qualifizierten ehrenamtlichen MitarbeiterInnen stehen ebenso trauernden Kindern und Eltern durch individuelle Einzelbegleitung oder Trauergruppenangebote unterstützend zur Seite.

Die Nachfrage steigt und wir sind auf zusätzliche Unterstützung durch weitere Ehrenamtliche angewiesen. Selbstverständlich werden alle unsere neuen HelferInnen auf die Aufgabe gut vorbereitet. Daher bieten wir dieses Jahr einen neuen Kurs an: „Qualifizierung zum ehrenamtlichen Begleiter/Begleiterin von Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind“.

„Kinder- und Jugendhospizarbeit – ist mehr als nur Sterbebegleitung“. Was dies bedeutet, erfahren Interessierte unverbindlich bei unserer Informationsveranstaltung wozu wir herzlich einladen:

Dienstag, 22.01.2019, 19:30 Uhr – Dietrich-Bonhoeffersaal, Bertholdstraße 6a, Baden-Baden.
Dienstag, 29.01.2019, 19:30 Uhr – Hospizdienst Rastatt, in den Räumlichkeiten des Caritasverbandes Carl-Friedrich-Str.10, Rastatt.

Wir freuen uns über Menschen, die sich offen, empathisch auf die Begegnung mit kleinen oder großen Erkrankten und Trauernden einlassen wollen. Frauen und Männer, die zur Teamarbeit bereit sind, sich selbst zurücknehmen können und die psychisch und physisch stabil sind, wären die Richtigen für ein solches Engagement. Für Ihre Einsätze qualifizieren wir Sie umfassend und bieten Ihnen Supervision, monatliche Gruppentreffen und Fortbildungen mit sympathischen und engagierten Gleichinteressierten an. Die Qualifizierung umfasst 100 Stunden, davon 40 Stunden Praktikum. Februar – November 2019, einmal monatlich. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.

Sollten Sie an den Info-Veranstaltungen nicht teilnehmen können, aber Interesse haben, bitte gerne Kontakt aufnehmen!

Kontakt: Koordinatorin Sabine Kohmann 01727 369 396 / sabine-kohmann@gmx.de

Jetzt für 72-Stunden-Aktion anmelden!

Vom 23. bis 26. Mai 2019 sind Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland aufgerufen innerhalb von 72 Stunden ein soziales Projekt umzusetzen.

Initiator der Aktion ist der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Bei der vergangenen 72-Stunden-Aktion waren allein im Dekanat Rastatt 18 Jugendgruppen dabei.

Die Projekte können interreligiös, politisch, ökologisch oder international ausgerichtet sein. Wichtig ist der gemeinsame Einsatz für andere oder mit anderen! Mögliche Projekte sind dabei so vielfältig wie ihr und eure Gruppe: Veranstaltet eine Upcycling-Aktion und verwandelt altes Zeug in neue Dinge, baut Insektenhotels und stellt sie in eurer Gemeinde auf, gestaltet ein Feuchtraumbiotop oder organisiert ein Kinderfest und vermittelt dabei spielerisch Kinderrechte – den Ideen sind fast keine Grenzen gesetzt! Ihr wollt dabei sein? Dann meldet euch jetzt als Aktionsgruppe auf www.72stunden.de an! Dort gibt es auch weitere Infos zur Aktion und mögliche Projektideen. Bei Fragen könnt ihr euch außerdem an Carina Wacker, Dekanatsjugendreferentin, wenden, Das Jugendbüro findet ihr im Netz unter www.kja-rastatt.de.

KunstZeit

Ab Sonntag den 7. Oktober wird es in der Citypastoral Rastatt wieder eine neue Kunstausstellung geben. 

Mit Anna Bonkosch wird eine junge Frau aus unserer Gemeinde „ein kreativer Freigeist“ mit ihren Bildern an den Start gehen. Aber lesen Sie selbst, was Anna Bonkosch über sich und ihre Kunst schreibt:

Mein Name ist Anna Bonkosch und ich bin 19 Jahre alt. Seit über 10 Jahren zeichne ich und versuche so meine Gefühle zu verbildlichen. Allerdings finde ich den Begriff Künstler irreführend und würde mich eher als kreativen Freigeist bezeichnen. Kunst kann alles sein, denn Kunst ist alles, das als solche gedeutet werden kann. Ich wiederum erhoffe mir durch meine Bilder die Menschen zu berühren.
Wenn jemand vor einem meiner Bilder steht und sich fragt, warum ich genau dieses Motiv gewählt habe, dann habe ich meiner Meinung nach etwas richtig gemacht, denn die Menschen sollten mehr darüber nachdenken was sie sehen. Sie sollten nichts als selbstverständlich oder gar als Zufall hinnehmen. 
Angefangen zu zeichnen habe ich, als mal wieder eine meiner vielen Operationen überstanden war. Ich musste mir ein Hobby suchen, welches ich während die Schmerzen es mir verboten aufzustehen ausführen konnte.  

Später half es mir in eine andere Welt ein zu tauchen und meine Träume in gewisser Weise wahr werden zu lassen. Es gab keine Grenzen, ich konnte alles lernen und es gab nie den Punkt wo ich dachte „So jetzt ist meine Grenze erreicht. Hier geht es nicht weiter.“

Ich übte einfach und irgendwann war mein Ziel dann erreicht. Dadurch habe ich für mein ganzes Leben gelernt, dass es so etwas wie Grenzen nur im Kopf gibt. Grenzen sind vom Menschen gemacht, wir stehen uns nur selbst im weg und nicht selten auch anderen.

Bilder sind Momentaufnahmen, sie verändern sich nicht. In einer so schnelllebigen Zeit wie unserer, halte ich es für wichtig, sich vor Augen zu führen, dass Veränderung zwar gut ist, aber wir uns so manche Situation auch länger ansehen sollten. (Anna Bonkosch)